„Wir brauchen eine Ernährungswende

– angesichts des Kriegs in der Ukraine jetzt mehr denn je.“ Mit diesem Satz hat eine Gruppe von acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Bereichen Agrar, Gesundheit und Klima einen Aufruf überschrieben, dem sich inzwischen sechshundert Unterzeichner aus Universitäten und Instituten in vielen Ländern angeschlossen haben, von Europa über Amerika bis nach Asien und Australien. … Weiterlesen …

Ein Gespräch über Ernährung

… in Zeiten des Krieges Am 24. Februar hat die russische Armee die Ukraine überfallen. Zum dritten Mal seit der Einmischung in den Separatistengebieten und der Annexion der Krim. Und dieses Mal hat der Krieg Auswirkungen in der ganzen Welt. Und bei uns. Deshalb kann ein Blog, der sich mit Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt beschäftigt, … Weiterlesen …

Krieg gegen Klima und Ökologie

Der Krieg in der Ukraine ist in der Landwirtschaft der Europäischen Union angekommen. Angesichts des Mangels an Getreide auf dem bislang von der Ukraine und Russland maßgeblich mitbedienten Weltmarkt, setzt die Europäische Kommission einen Teil ihrer eigenen Öko-Regeln außer Kraft: Sie gibt vier Millionen Hektar Ökologische Vorrangflächen zur Bewirtschaftung frei, inklusive Chemieeinsatz.  Damit folgt die … Weiterlesen …

Der Krieg auf dem Acker

Die Ukraine fällt aus als Getreidelieferant für die Welt. UNO und Hilfsorganisationen warnen vor kriegsbedingtem Hunger in den Ländern der Erde, die von Lebensmittelimporten abhängig sind. In der Europäischen Union und in Deutschland ist die Debatte darüber angelaufen, wie wir mehr Getreide auf die heimischen Märkte und den Weltmarkt bringen können. Bauernverband und Agrarindustrie fordern … Weiterlesen …

Der Krieg im Kornfeld

Putins Krieg gegen die Ukraine wird zu Hunger in Afrika führen, warnen das World Food Programme WFP der Vereinten Nationen und viele international tätige Hilfsorganisationen. Ja, Russland führt Krieg in der Kornkammer Europas. Russland selbst ist der größte, die vergleichsweise kleine Ukraine ist der fünftgrößte Exporteur von Weizen im Welthandel. Aber weshalb führt der mögliche … Weiterlesen …

Vom Ende des Kükentötens

Seit Anfang des Jahres gilt ein Tötungsverbot für Eintagsküken in Deutschland. Damit können die Brüder der Legehennen nicht mehr direkt nach dem Schlupf weggeworfen werden, wie das bislang mit rund 45 Millionen Küken im Jahr geschah. Stattdessen können die Hähne aus den Legehennenlinien schon vor dem Schlupf erkannt werden, indem mit In-Ovo-Analytik das Geschlecht schon … Weiterlesen …

Naturverträgliche Pestizide?

„Bundesumweltministerin Lemke und Landwirtschaftsminister Özdemir haben angekündigt, die Landwirtschaft neu auszurichten. (…) Das würde unter anderem bedeuten, dass bald nur noch naturverträgliche Pestizide eingesetzt werden dürfen und Produkte wie etwa Glyphosat vom Markt genommen würden.“ (NDR Info, 18.01.22) So klang das in den Radionachrichten und am Abend dann auch in der tagesschau, als die beiden … Weiterlesen …

Wir können nicht mehr warten!

Am 22. Januar sollte sie wieder stattfinden – die große Demo unter dem Motto „Wir haben es satt!“ gegen die Agrarindustrie und für die Agrarwende in Berlin. Seit 2011 war die Teilnehmerzahl gewachsen, 2019 waren es 27.000. Und es sind immer mehr Traktoren vor dem Brandenburger Tor aufgefahren. Bis Corona kam. Nun ist die Großdemonstration … Weiterlesen …

Was tun!

„Es ist riskant. Wir wagen es trotzdem: Wir erhöhen unseren Milchpreis um 20 Cent.“ So steht es seit ein paar Wochen auf den Milchtüten der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof, die im Norden Deutschlands Biomilch anbietet. Mit der Preiserhöhung will die Bauerngemeinschaft von fast vierzig Betrieben einen Umbau der Tierhaltung und der Landbewirtschaftung finanzieren, der weit über … Weiterlesen …

FFE05 Was tun!

„Es ist riskant. Wir wagen es trotzdem: Wir erhöhen unseren Milchpreis um 20 Cent.“ So steht es seit ein paar Wochen auf den Milchtüten der Bauerngemeinschaft Hamfelder Hof, die im Norden Deutschlands Biomilch anbietet. Mit der Preiserhöhung will die Gemeinschaft von fast vierzig Betrieben einen Umbau der Tierhaltung und der Landbewirtschaftung finanzieren. Hier wird das gemacht, wovon alle reden: Klimaschutz, Tierwohl, Biodiversität und faire, zukunftsfähige Arbeitsbedingungen auf dem Land – einmal alles und das sofort. Ohne weiteres Warten auf die Politik.